
Auszubildende des Tischler- und des Metallbauhandwerks auf dem Weg zum Auslandspraktikum
Am Samstag, den 23.05.2026 traten zwei Tischlerinnen und zwei Metallbauer ihre Reise nach Vetlanda/Schweden an, um ein zweiwöchiges Auslandspraktikum zu absolvieren. Hier wohnten sie in einem Vandrahem und besuchten die ortsansässigen Betriebe. Der Kontakt zu Erik Wilhelmsson, Lehrer an der Partnerschule Njudungsgymnasiet, besteht seit mittlerweile 2016 und hat zu zahlreichen, teils gegenseitigen, Besuchen auf Seiten der Auszubildenden und Lehrenden geführt.
Neu ist der Plan der zwei Tischler, die mittlerweile die dritte ihrer insgesamt vier Wochen ihres Auslandspraktikums in Kopenhagen/Dänemark absolvieren. Hier wurde der Kontakt zum Betrieb selbst aufgenommen und die Unterkunft über ein gängiges Onlineportal gebucht.
Die Organisation der Fahrten wurde von Andreas Rode, Lehrer am BK EST übernommen, so dass für die Auszubildenden der bürokratische Aufwand gering bleiben konnte.
Z W E I T I S C H L E R I N D Ä N E M A R K
Paul Heinrichs und Mats Latuske, zwei Tischler-Auszubildende aus dem zweiten Ausbildungsjahr machen in Kopenhagen Erfahrungen mit dem Arbeiten in ihrem Berufsfeld in einem anderen Land. Ein erstes Möbelbauprojekt, ein Unterschrank für das Badezimmer (siehe linkes Foto) war schnell und erfolgreich gefertigt.
Das Schallplattenregal war etwas aufwendiger, ist aber nun eine handwerklich gelungene Arbeit, um Schallplatten sicher aufzubewahren und in Szene zu setzen.
Aktuell wird ein Auftrag bearbeitet, der es in sich hat: die beiden Tischler-Auszubildenden bauen eine komplette Küche.
Eine Abbildung der fertigen Küche lag schon vor. Eine tolle Möglichkeit, einen kompletten größeren Arbeitsablauf von der Planung bis zur fertigen Montage zu durchlaufen.
Z W E I T I S C H L E R I N N E N U N D Z W E I M E T A L L B A U E R I N S C H W E D E N
In Schweden wurden neue Erfahrungen im Bereich des holzverarbeitenden und metallverarbeitenden Handwerks gemacht.
Nele Kluth und Masha Mevissen sind in ihrer Ausbildung zur Tischlerin, Marc Hummel und Steven Bernhardt in ihrer Ausbildung zum Metallbauer im zweiten Jahr der Ausbildung den Schritt gegangen, das Handwerk im Norden kennenzulernen.
Während die Tischlerinnen in der Schule ein Tischgestell für eine vorhandene Platte gebaut haben, vertieften die jungen Metallbauer ihre Kenntnisse im Schweißen.
Im Theorie-Unterricht, der neben dem Arbeiten in der Werkstatt besucht wird, standen unter anderem Stunden im Fach Deutsch an. Der Austausch mit den schwedischen Schülerinnen und Schülern – ein wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung.
Die Nachmittage wurden zu Besuchen im Astrid-Lindgren- und dem Ikea-Museum genutzt.
Ein Fest in Vetlanda mit Foodtrucks, Livemusik und kleinen Ständen bot ebenso die Möglichkeit, näheren Einblick in das Leben der Schweden zu bekommen wie auch der Besuch eines Speedway-Rennens.
Nach einer Woche in der Schule wurde in einen ortsansässigen Betrieb gewechselt. Bei der Firma „Elitfönster“ wurde bei der Produktion von Serienfenstern geholfen. Nach einer ausgiebigen Führung durch die großen Produktionshallen wurde schließlich in die Arbeit an den Maschinen eingeführt.
Die modernen, computergesteuerten Fräsen erstreckte sich über mehrere einzelne ,,Stationen“, welche jeweils einen Arbeitsschritt erledigen. Nach dem Fräsen wurden verantwortungsvoll Qualitäts- und Oberflächenkontrollen durchgeführt. Die Fehlteile, welche Mängel oder Schäden aufwiesen, wurden notiert und erneut produziert.
Bauteile, an die Beschläge montiert werden, wurden an einer weiteren CNC-Maschine gefräst. Auch beim Reinigen und Umrüsten der Maschinen haben unsere Praktikant:innen natürlich geholfen und so einiges über die Technik gelernt.
Auch bei den Metallarbeiten wurden unsere Praktikanten in die firmeninternen Arbeitsabläufe eingeführt und anschließend selbständig übernommen.
Nach zwei erfahrungs- und ereignisreichen Wochen in Schweden hieß es am 05.06. für Masha, Nele, Marc und Steven: Sachen packen, Autos beladen und mit der Nachtfähre zurück nach Hause.






















