BFS Sozialassistenz

„Meine Oma war in einem schrecklichen Heim. Um sie wurde sich nicht gekümmert. Alles musste schnell gehen.
Ich möchte, dass andere Menschen das nicht so erleben müssen.“

„Ich wollte schon immer etwas mit Menschen zu tun haben.“

 

Ziele und mögliche Abschlüsse

Die Berufsfachschule bietet die Ausbildung zum/zur nach Landesrecht staatlich geprüften Sozialassistenten/Sozialassistentin in Vollzeitform.
Sozialassistenten/Sozialassistentinnen arbeiten in stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen der Familien-, Alten- und Behindertenhilfe, seltener in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.
Außerdem können der Hauptschulabschluss nach Klasse 10, der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) bzw. der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erworben werden.
Der Berufsabschluss berechtigt in Verbindung mit dem mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) zum Besuch der Fachschule Heilerziehungspflege.
Der Berufsabschluss wird durch eine Abschlussprüfung erworben.
Die Abschlussprüfung besteht aus einer schriftlichen Prüfung. Diese kann durch mündliche Prüfungen ergänzt werden. Zur Abschlussprüfung wird zugelassen, wer in allen Fächern des Bildungsganges mit Ausnahme des Differenzierungsbereiches mindestens die Note „ausreichend“ oder in nur einem Fach die Note „mangelhaft“ erreicht hat. Der Notendurchschnitt muss mindestens 4,0 betragen. Im Falle einer ungenügenden Leistung ist eine Zulassung ausgeschlossen. In jedem der Praxisfächer müssen mindestens ausreichende Leistungen erzielt worden sein.
Die SuS haben nach dem Abschluss eine solide Grundlage, um eine dreijährige pflegerische Ausbildung zu beginnen. Bei gutem Abschluss kann die Ausbildung zur Sozialassistentin/zum Sozialassistenten auf die Altenpflegeausbildung angerechnet werden.

Dauer
Zwei Jahre

Aufnahmevoraussetzung(en)
– Mindestens Hauptschulabschluss,
– Interesse an der Arbeit mit Menschen in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens,
– Die Schülerinnen und Schüler müssen die Einrichtungen für das erste Ausbildungsjahr, in denen sie ihr Praktikum absolvieren, vorweisen,
– außerdem müssen Schülerinnen und Schüler, die die Berufsschulpflicht erfüllt haben, ein Praktikum von vier Wochen im Bereich Sozial- und Gesundheitswesen nachweisen.

 

 

(Unterrichts-)Inhalte

  • Lernfeld 1:
    • Berufliche Identität entwickeln
  • Lernfeld 2:
    • Beziehungen zu Menschen aufbauen, deren Fähigkeiten, Bedürfnisse,
      Ressourcen wahrnehmen und im Handeln berücksichtigen
  • Lernfeld 3:
    • Menschen mit alters- und/oder krankheitsbedingten Beeinträchtigungen
      unter angemessener Berücksichtigung vorhandener Ressourcen betreuen, versorgen und pflegen
  • Lernfeld 4:
    • Menschen mit Behinderungen bei der Bewältigung ihres Alltags unterstützen.

Diese Lernfelder werden durch folgende Fächer inhaltlich ausgefüllt:Berufsbezogener Lernbereich

  • Fächer des fachlichen Schwerpunktes
    • Sozialpädagogik und Sozialpflege,
    • Praxis Sozialpädagogik und Sozialpflege,
    • Ernährung und Hauswirtschaft,
    • Praxis hauswirtschaftliche Versorgung,
    • Theorie und Praxis der Gesundheitsförderung,
    • Mathematik,
    • Englisch,
  • Berufsübergreifender Lernbereich
    • Deutsch/Kommunikation
    • Religionslehre
    • Sport/Gesundheitsförderung
    • Politik/Gesellschaftslehre
  • Differenzierungsbereich
    • Datenverarbeitung

Fahrtkosten

Bei einem Schulweg von mehr als 5 km besteht ein Anspruch auf Übernahme  der bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel entstehenden Fahrtkosten, sofern das Berufskolleg Geilenkirchen die nächstgelegene aufnahmebereite Schule ihrer Art ist.

 

Praktika

Die Lernfelder sind durch Praktika im Umfang von 16 Wochen zu erschließen. Zwei Wochen sind als Betreuungspraktikum in einem Pflegeheim unter Anleitung und Begleitung einer in der Pflege und Betreuung des betroffenen Personenkreises erfahrenen Pflegefachkraft zu absolvieren.
Die Praktikumseinrichtungen müssen im Kreis Heinsberg oder der Städteregion Aachen liegen und
dürfen nicht mehr als 25 km vom Berufskolleg EST in Geilenkirchen entfernt sein.

Das bieten wir sonst noch:
– Die Lehrpersonen zeichnen sich durch fachliche Kompetenz und gute Unterrichtsvorbereitung aus. Ein Beratungsteam, bestehend aus einer Sozialarbeiterin, der Bereichsleitung und den Klassenlehrerinnen berät und begleitet die Schülerinnen und unterstützt sie bei der Entwicklung von beruflichen Perspektiven.
– Die SuS absolvieren einen Erste-Hilfe Kurs

Wir erwarten:
– Interesse und Freude an der Arbeit mit Menschen im Sozial- und Gesundheitswesen
– Kommunikationsfähigkeit
– gute Allgemeinbildung
– körperliche Belastbarkeit
– hohe Motivation
– Teamfähigkeit, Eigeninitiative, Einfühlungsvermögen, Flexibilität
– Zuverlässigkeit

 

Ansprechpartnerin:

 

 

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Berufsfachschule Sozialassistenz Praktikumszeiten Sozialassistenz 2017/18
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